Myanmar (Burma) 22.12.06-10.01.07

Eine Reise durch das Goldene Land

 

Die Spannung und Vorfreude auf diese Reise war berechtigt. Es war eine höchst interessante und abwechslungsreiche Reise. Es wurden verschiedenste Transportmittel benutzt, wie Bus, Pick-up, Pferdekutsche, Sänfte, Boot, Schiff, Propellermaschinen (Inlandsflüge).

Die Bevölkerung Myanmars ist zu 98 % buddhistisch, was sich ständig auf das tägliche Leben auswirkt. Am Morgen sieht man viele Mönche durch die Straßen ziehen, die bei den gläubigen Menschen Almosen und Nahrungsmittel erbitten. Die Buddhisten Myanmars glauben, dass das Geben von Almosen Verdienste bringt, und vergleichen es mit dem Bepflanzen eines fruchtbaren Feldes: Wie das Feld erst später Früchte tragen wird, so werden sich die gesammelten Verdienste bei weiteren Reinkarnationen auszahlen. Im ganzen Land gibt es Pagoden und Tempel, in denen Buddhafiguren verehrt werden. Viele sind vergoldet oder aus anderen edlen Materialien. An vielen Pagoden kann man hauchdünne Goldplättchen kaufen, die man dann auf einen Buddha kleben kann. So gibt es den Mahamuni-Buddha, dessen Gestalt gar nicht mehr richtig zu erkennen ist, weil er über und über mit den Goldplättchen beklebt ist. Nur der Kopf ist noch ursprünglich. Man schätzt , dass sich etwa 23 kg Gold angesammelt haben.

Die Menschen auf dem Lande leben sehr einfach, es gibt keine Maschinen, alles wird aus eigener Kraft oder mit Hilfe der Wasserbüffel und Zebu-Rinder geschafft, der Reis- und Gemüseanbau, Kautschukgewinnung, Palmzuckergewinnung, Fischfang usw. usw. In den Millionenstädten Mandalay und Yangon hingegen pulsiert das modernere Leben.

Von den etwa 450 Fotos dieser Reise habe ich hier nur eine kleine Auswahl abgebildet, die vielleicht eine grundsätzliche Stimmung widergibt.

 

Die Shwedagon-Pagode ganz mit Gold belegt

Pilger an der Shwedagon

Unterwegs

Flussfischer

Verkäuferin von Trockenfisch

Der Goldene Felsen, ein Heiligtum

Einbeinruderer am Inle-See

Blick von meinem Hotelbungalow am Inle-See

Zwischen den Pagoden

Zebu-Rinder als Zugtiere

Der Mahamuni-Buddha

Pagodenwald in Kekko

Junge Mönche in altem Kloster

Ein Kätzchen im Kloster

Buddhafigur aus Marmor mit Gold, 500 t schwer

Etwa 2000 Pagoden in Bagan (zwischen 1044 bis 1368 erbaut)

Katze zwischen Souvenirs

Abendstimmung in Bagan